Kurzvorstellung der Website-Idee und meiner Person
In Stichpunkten:
Hauptberuf: Aktuell wissenschaftliche Mitarbeiterin der TU Braunschweig (Teilzeit)
Nebenberuf: Supervisorin (szenenpraxis.de)
Studienabschluss: Diplomtheologin, wissenschaftlich erweitert (PD Dr. theol. habil.)
Weiterbildungszertifikate: Pschodramaleiterin (DFP), pastoralpsychologische Beraterin und Supervisorin (DGfP)
Familie: Verheiratet, eine erwachsene Tochter
In etwas ausführlicheren Worten:
Meine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Religionsästhetik, Gedächtnis- und Erinnerung, Fragen nach Raum sowie insgesamt ein praxistheoretischer Ansatz und nicht zuletzt auch Seelsorge und Seelsorgelehre.
Seit über 15 Jahren bin ich begeistert von den Möglichkeiten, die das Psychodrama für vielfältige soziale Arbeitskontexte bietet. Hier liegt stilistisch der Schwerpunkt meiner Weiterbildung bei der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V. und dem Psychodramainstitut für Europa e.V. Als Diplom-Theologin hat mich der berufliche Weg vor allem an verschiedene (Hoch-)Schulen geführt, aktuell bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der TU Braunschweig in Teilzeit angestellt, wo ich Masterstudierende auf ihre Praxisphase vorbereite, sie dabei begleite, berate und auch bei der Erarbeitung eines kleinen eigenen Forschungsprojekts unterstütze. Daneben biete ich seit 2020 freiberuflich supervisorische Beratung an.
Das systemische Arbeiten prägte mich besonders in meiner seelsorglichen Ausbildung und Forschung. 2015 schloss ich meine nebenberuflich erarbeitete Dissertation zum Themenkomplex Seelsorge, Altern und Bestattung ab. Aus Freude am wissenschaftlichen Tun ging es für mich von dort weiter. Mit einer Schrift, die, kurz gesagt, der Erforschung von Erinnerungspraktiken zwischen Kunst und Religion dient, habe ich mich inzwischen erfolgreich an der Universität Rostock habilitiert und die Lehrlizenz erworben. Dieses Thema liegt mir allerdings nicht nur theoretisch am Herzen. Über mein entsprechendes ehrenamtliches Engagement berichte ich auf meiner Website “Erinnerungsfarben”.
Ich bin ordentliches Mitglied des Deutschen Fachverbandes für Psychodrama e.V. (DFP) und der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie e.V. (DGfP). Über die Mitgliedschaft dieser beiden eingetragenen Vereine im Dachverband der Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V. liegt im Übrigen auch eine Sicherung anspruchsvoller Ausbildungsstandards vor, an die nicht nur meine Zertifizierung als Psychodramaleiterin und als pastoralpsychologische Beraterin gebunden ist, sondern an denen sich auch meine Supervisionsausbildung orientiert.
Als Wissenschaftlerin bin ich – im aktuell internationaler werdenden – Arbeitskreis für Empirische Religionsforschung e.V. organisiert. Privat war ich viele Jahre im Sport aktiv, was aktuell leider nur noch für Freizeitgelegenheiten gilt, ich engagiere mich als Sängerin in der Braunschweiger St. Katharinen-Kantorei, habe eine gewisse Leidenschaft fürs Botanisieren, würde gerne auch mal wieder etwas anderes als Fachbücher lesen und mag Menschen.
Eine Liste meiner wissenschaftlichen Publikationen (derzeit noch ohne meine Habil.) finden Sie HIER.
Bezeichnend für meine Arbeitsschwerpunkte ist außerdem, dass ich ordentliches Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP), im Deutschen Fachverband für Psychodrama (DFP) und im Arbeitskreis empirische Religionsforschung bin. Ferner gehöre ich der Nagelkreuz-Projektgruppe am Braunschweiger Dom an, welche die Mitgliedschaft der Domgemeinde mit Überreichung des Nagelkreuzzes Pfingstmontag 2023 erreicht hat, die Friedens- und Nagelkreuznetzwerkarbeit weiterhin plant und gestaltet. Zuletzt nicht unerwähnt lassen möchte ich mein im Juni 2024 begonnenes ehrenamtiches Engagement als Kirchenvorsteherin der Braunschweiger St. Katharinengemeinde, als Vorsitzende der Pfarrverbandversammlung Braunschweig Mitte sowie seit 1. Januar 2026 als Mitglied der Landessynode der Ev.-luth. Landeskirche Braunschweig.
Zur Website-Idee
Die Idee für die Website “Erinnerungsfarben” entstand in einer Zeit der Neuorientierung Richtung freiberuflicher Tätigkeit. In einem ersten Aufschlag habe ich 2020 versucht, hier Themen meiner unterschiedlichen Arbeits- und Interessenfelder zu verbinden. Das bedeutet einerseits ein Angebot für Beratung, Supervision und psychodramatische Gruppenarbeit sowie andererseits Beiträge zu meinem praktisch-theologischen Wissenschafts- und schwerpunktmäßigen Forschungsfeld. Nach jetzt einiger Erfahrung mit der Websitegestaltung und veränderter beruflicher Situation sind aus dieser Idee nun zwei unterschiedlich ausgerichtete Internetangebote geworden. Für Aktivitäten im Bereich Supervision, Beratung, Psychodrama und Soziometrie ist “Szenenpraxis” eine öffentlich zugängliche Plattform, die ab Mai 2025 von mir inhaltlich gestaltet wird und ein Beratungsangebot vorstellt. Bei Erinnerungsfarben liegt der Fokus auf Themen, mit Bezug zu christlicher Religionskultur, die für eine über die Grenzen von Institutionen und Organisationsstrukturen hinausgehend offen gedachte Dimension von Kirche anschlussfähig sind. Die Website verfolgt kein Einkommensinteresse und auch das hier vorgestellte Bibliodrama-Angebot ist ehrenamtlich betrieben.